IoT-Konnektivität durch eSim-Lösungen

Konnektivität ist bei IoT-Anwendungen immer wieder Thema. Ohne Konnektivität gibt es schließlich keine vernetzten Systeme, die sinnvoll und schnell miteinander interagieren können. Doch besonders bei mobilen Anwendungen oder M2M-Kommunikation, also Maschine-zu-Maschine, etwa in der Logistik oder auch in der Automobilindustrie, kann Konnektivität zu einer Herausforderung werden.

Herausforderungen mit SIM-Karten

Setzen Unternehmen auf traditionelle SIM-Karten, um ihre Systeme mit dem Internet der Dinge zu vernetzen, müssen sie sich an Mobilfunknetzbetreiber (MNOs) und Vereinbarungen binden und sind abhängig. Ist globale Konnektivität erfordert, werden Themen wie Roaming oder Betreiberwechsel wichtig. Die Konsequenzen reichen von hohen Kosten über geringere Effizienz und auch erhebliche Mehrarbeit, wenn Unternehmen weltweit eine reibungslose, sichere Konnektivität sicherstellen möchten. Der Tausch von SIM-Karten ist in der Praxis zu oft nur schwer möglich, sei es weil Maschinen hermetisch verschlossen sind, die SIM-Karten gerade mit dem Produkt unterwegs sind (Logistik) oder beim Verbraucher (Rückrufaktionen).

Mehr Flexibilität und auch Kontrolle

Mehr Flexibilität bieten stattdessen eSIM-Lösungen: integrierte SIM-Karten, die nicht ausgetauscht werden müssen. Mithilfe einer eSIM-Lösung sollen Unternehmen dann
Um so wenig Aufwand wie möglich zu haben, können Unternehmen die Verantwortung über einen eSIM Hub auch an einen einzigen Konnektivitätsanbieter abgeben.

Einfache Verwaltung über eSIM-Hub

Durch die Verwendung eines eSIM-Hubs, beispielsweise der Tata Communications MOVE eSim Hub, sollen Unternehmen Konnektivität über mehrere SIM-Anbieter und Mobilfunknetzkombinationen hinweg sicherstellen können. Denn ein Anbieter eines Hubs
So sollen die Geräte und Produkte eines Unternehmens stets verbunden bleiben können, ohne das Kosten in die Höhe schießen. Auch die eigene Kontrolle soll weiterhin gewährleistet sein, indem die unternehmenseigenen Vereinbarungen mit Netzbetreibern bestehen bleiben können.

eSIM-Spezifikationen der GSMA

Auch mit “Embedded SIM-Karten”, auch eUICC (Embedded Universal Integrated Circuit Card) genannt, soll die Integrität herkömmlicher SIM-Karten erreicht werden. Damit M2M-Kommunikation also nicht nur einfacher, sondern auch sicher erfolgen kann, hat die GSMA (Groupe Speciale Mobile Association) globale Standards und Spezifikationen für M2M eingeführt. Außerdem werde an einer “IoT Safe Initiative” gearbeitet, mit der es möglich sein soll, mehrere APNs (Access Point Names) zu integrieren und so eine sichere End-to-End-Tunnelverbindung aufzubauen.

Unser the_thing Fazit

eSIM-Technologie ist die nächste logische Erweiterung von mobiler Konnektivität. Wer schon ein Handy mit eSIM besitzt, hat die Vorteile dieser Lösung schon erfahren. Selbst unsere Firmen-Laptops bei the_thing besitzen schon die Möglichkeit, über eSIM online zu gehen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich auch hier Portale etablieren, die es ermöglichen eSIMS zu managen.