Porsche entwickelt vernetztes E-Bike

Mit den Möglichkeiten des IoT können Unternehmen ihre Geschäftsmodelle gewinnbringend erweitern. Das hat auch Porsche Digital erkannt und mit Storck Bicycle, Fazua und Greyp, die für ihre “connected E-Bikes” bereits bekannt sind, die vernetzte E-Bike-Marke “Cyklær“ entwickelt.

Plattform für digitale Dienste

Fahrer der neuen E-Bikes sollen nicht nur dank E-Mobilität, sondern auch durch den Connectivity-Ansatz Mehrwert spüren. Durch Sensoren und die Anbindung an das Internet der Dinge sollen Radfahrer sicherer und komfortabler unterwegs sein können. Dazu ist eine SIM-Karte im Fahrrad integriert, die “permanente Internetanbindung“ versprechen soll. Über die passende Cyklær App verbinde sich außerdem das Smartphone mit dem Fahrrad. Das ermögliche:
Insgesamt möchte Porsche Digital eine Plattform für digitale Dienste rund um das Fahrraderlebnis aufbauen. Dazu sei das neue E-Bike erst einer von mehreren Schritten.

Funktionalität, die kostet

Voraussichtlich 12 Monate wird Porsche Digital den vollen Funktionsumfang über die App kostenlos und zum Testen anbieten. Danach muss ein Upgrade auf ein Jahrespaket erfolgen. Für alle digitalen Diensten – vom Rückspiegel bis zum Tracking – sollen Nutzer bei Abschluss eines Jahrespaketes 7,99 € pro Monat zahlen müssen.

Unser the_thing Fazit

Spannende Entwicklung: So kann Radfahren noch mehr Spaß machen und hier und da auch mehr Sicherheit bieten. Ein digitaler Rückspiegel schafft sicherlich mehr Überblick. Und in diesem Preissegment macht ein Tracking fürs E-Bike auch viel Sinn. Diese Extra-Features lässt sich Porsche natürlich zahlen. Komoot oder Navi-Funktionen können schließlich auch andere Smartphones ohne Anbindung ans Fahrrad bieten. Was zusätzlich vor allem in Deutschland die Freude schmälern kann: Fehlende mobile Netzabdeckung. Bei Touren durch die Landschaft kommt Konnektivität über nicht-Maschinennetze an ihre Grenzen.