Voice und Gestensteuerung in der Küche

Einen smarten Speaker gibt es in vielen deutschen Küchen schon lange. Doch wo viel gekocht und gebacken wird, wo Mehl und Fett an Fingern das Bedienen eines Displays erschweren, da hilft auch keine Alexa oder Siri, um im Rezept weiter zu blättern oder zu scrollen, oder aber den Herd berührungslos auszuschalten. Siemens hat genau für diesen Anwendungsfall das vernetzte und intelligente Smart Kitchen Dock entwickelt: smartes Display und Speaker in einem Gerät.

Vernetzt mit Handy oder Tablet

Indem das Gerät mit dem eigenen Smartphone gekoppelt wird, wird es auch zum smarten Display. So sollen über Sprach- und Gestensteuerung – ohne eine Berührung – Rezepte-Apps durchsucht oder auch Haushaltsgeräte gesteuert werden können. Alles, was Alexa sowie das Home Connect Ökosystem von Siemens können, soll möglich sein. Das bedeutet: Egal ob Backofen, Kühlschrank oder Kaffee Vollautomat – WLAN-fähige Geräte bekannter Hersteller wie Siemens oder Bosch, die mit der Home Connect App verbunden werden, sollen einfach aus der Ferne gesteuert werden können. Das ergebe ein zentrales Dock für den gesamten vernetzten Haushalt.

Den Kundennutzen im Blick

Bei Siemens wollte man die Lücke zwischen digitalen Diensten und angeschlossenen Geräten schließen. Um den größtmöglichen Nutzen zu bieten, wurden Kunden und ihre Bewegungen in der Küche gut beobachtet und ausgewertet. Deswegen wurde das Smart Dock beispielsweise nun mit vier Mikrofonen ausgestattet. So soll jeder Befehl, auch wenn es beim Brutzeln laut wird, eingefangen werden können. Außerdem sollen alle Apps über Gestensteuerung zu bedienen sein: Scrollen per Handbewegung also. So werde Kochen leichter und müheloser.

Unser the_thing Fazit

Siemens hat verstanden, dass das Zauberwort in Sachen IoT “Integration” ist. Verbraucher haben keine Lust, für alles eine eigene App installieren zu müssen. Deswegen werden Alexa- oder Google-Home-Skills so sehr geschätzt: Sie verbinden verschiedene Geräte miteinander. Voice First ist ein weiterer Trend in Sachen IoT. Alles in allem eine erfolgsversprechende Ausgangslage. Wir sind gespannt.